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Rechtsanwalt Raulf – Ihr Spezialist für Erbrecht in Bonn und Alfter

Porträt von Anwalt Andreas Raulf

Ihr Ansprechpartner für Erbrecht in Bonn und Alfter

Rechtsanwalt Andreas Raulf

Rechtsanwalt für Erbrecht
Erfahrener Rechtsanwalt mit rund 20 Jahren Erfahrung

Telefon: 0228 - 974 595 545

Mit meinen beiden Standorten im Herzen Bonns und im benachbarten Alfter bin ich Ihr persönlicher, engagierter und durchsetzungsstarker Partner für alle Themenbereiche des klassischen Zivilrechts und insbesondere des Erbrechts. Meine Kanzlei in Alfter bei Bonn ist an einer klaren Philosophie ausgerichtet, die auf fundierter akademischer Ausbildung und beständiger, hochwertiger fachanwaltlicher Fortbildung begründet ist. Dies qualifiziert mich etwa im Bereich des Erbrechts für die Sonderfunktion des Testamentsvollstreckers.

Seit fast 20 Jahren stehe ich privaten sowie gewerblichen Mandanten zur Seite, wobei mein besonderes Augenmerk der persönlichen, individuellen, vor allem aber fachkompetenten Beratung gilt. Meine einzelanwaltlich geführte Kanzlei gewährleistet einen stetigen festen Ansprechpartner. Ich bin mit Ihrem Fall im Detail vertraut und bearbeite ihn ausschließlich selbst. Dieser „persönliche Draht“ ist die ideale Voraussetzung für die effiziente Durchsetzung Ihres Anliegens.

Das Erbrecht erweist sich unter den Grunddisziplinen des Bürgerlichen Gesetzbuches als eine der diffizilsten und riskantesten Materien. Daher trifft es für dieses Rechtsgebiet eindeutig zu, dass ein juristisches Anliegen nur mit einschlägiger akademischer Vorbildung und anwaltlichen Beistand angegangen werden sollte.

Wir stehen für Sie im Erbrecht mit zwei Büros in Alfter und Bonn zur Verfügung:

Kartenausschnitt von Google MyBusiness zum Standort in Bonn

Meine Kanzlei liegt direkt mit Blick auf den Rhein und zwischen der B 56 und dem Römerkran in der Nähe der Römerstraße.

Die Bushaltestellen An der Esche und Nordstraße befinden sich in unmittelbarer Nähe meiner Kanzlei.

Vom Bonner Hauptbahnhof fahren Sie in 16 Minuten mit den Buslinien 551, 600 und 601 oder mit der Bahnlinie 61 zu einer dieser Haltestellen.

Meine Kanzlei ist sehr zentral in der Ortsmitte auf der Kronenstrasse 4 in Alfter und in unmittelbarer Nähe vom Staatenhaus Köln gelegen.

Die Bushaltestellen Landgraben, Hertersplatz, Roisdorfer Weg befinden sich in unmittelbarer Nähe meiner Kanzlei. Sie erreichen mein Büro ganz einfach per PKW oder mit den Buslinien 633, 843 und 882.

Kartenausschnitt von Google MyBusiness zum Standort in Alfter

In berate Sie in Alfter bei Bonn zu allen Belangen des Erbrechts – vereinbaren Sie einen Termin!

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Gesetzesunterlagen zum Erbrecht

Ich betreue Sie im Bereich Erbrecht zu diesen Themen:

  • Testaments- & Vermögensnachfolgegestaltung
  • Durchsetzung von Erb- & Pflichtteilsansprüchen
  • Vertragsrecht (Rechtsnachfolge in Verträgen/Regelung familienrechtlicher Bezüge)
  • Mietrechtliche Auswirkung des Erbfalls (Kündigungs- & Räumungsverfahren)
  • Unternehmensnachfolgeplanung/ Grundstücksübertragung im In- & Ausland
  • Erbschaftssteuer (Optimale Ausnutzung von Freibeträgen /                        Erbschaftsteuererklärung)
  • Durchsetzung von Vermächtnissen
  • U.v.m.

Ansprüche im Erbrecht durchsetzen – mit Ihrem Rechtsanwalt in Alfter

Ich möchte Ihr Anliegen gemeinsam mit Ihnen erfolgreich durchsetzen. Am Anfang der Zusammenarbeit steht die vertrauensvolle und offene Erörterung der Erfolgsaussichten und die nüchterne Abwägung von Chancen und Risiken – auch und gerade aus wirtschaftlicher Perspektive. Auf diese Weise erarbeiten wir bereits im Anfangsstadium ein gemeinsames Handlungskonzept.

Wo Ihr gutes Recht durch eine rasche außergerichtliche Verständigung durchgesetzt werden kann, wird dies einer kostenträchtigen gerichtlichen Auseinandersetzung nach Möglichkeit vorgezogen. Führt an einem Klageverfahren kein Weg vorbei, so werden wir diesen Weg unverzüglich und kompromisslos beschreiten. Mein besonderes Augenmerk gilt der präzisen sprachlichen Gestaltung der in Ihrem Sinne gefertigten Schriftsätze. Denn für den ersten Eindruck gibt es keine zweite Chance. Und Ihr erster Eindruck vor Gericht ist der Schriftsatz Ihres Anwalts.

Seit den Anfängen der Prozessgeschichte gilt der Grundsatz „Turpe est impingere in primo limine” („Einen schlechten Eindruck macht, wer schon an der Schwelle stolpert.“). Hieran hat sich bis heute nichts geändert. Prozesse zu gewinnen heißt, Gerichte von der Richtigkeit seines Standpunkts zu überzeugen. Profitieren Sie von meiner in fast 20 Jahren forensischer Praxis gewonnenen Erfahrung, die ich Ihnen gerne zur Verfügung stelle.

Rufen Sie an – ich beantworte Ihre Fragen im Bereich Erbrecht!

Telefon:  0228 - 974 595 545

Durchdachte Gestaltung der Rechts- und Vermögensnachfolge

Leider erweisen sich eine Vielzahl der ohne fachkundigen Beistand in Eigenregie errichteten Testamente bereits als formal unwirksam. 

Darüber hinaus beschwören nicht hinreichend präzise oder mehrdeutig gefasste Testamente unnötige Zwistigkeiten zwischen den Erben bis hin zur völligen Zerrüttung zuvor intakter familiärer Strukturen.

Die Abfassung einer letztwilligen Verfügung macht nicht erst in den späten Lebensabschnitten Sinn; vielmehr sollte spätestens mit der Begründung einer festen Paarbeziehung erbrechtliche Klarheit getroffen werden, unabhängig davon, ob aus der Beziehung bereits Kinder hervorgegangen sind. Veränderten Lebensumständen kann durch Neutestierung jederzeit Rechnung getragen werden.

Für die Gestaltung Ihrer Vermögensnachfolge kann es unterschiedliche Wege geben. Gerne erarbeite ich gemeinsam mit Ihnen eine passende Lösung für Ihre Situation. Aufgrund meiner langjährigen Erfahrung und meines Know-Hows in diesem Bereich können Sie sich darauf verlassen, dass ich auch alle steuerlichen Aspekte für Sie mit einbeziehe und bei Bedarf gerne mit Ihrem Steuerberater in Bonn zusammenarbeite.

Durchsetzung von Erb- & Pflichtteilsansprüchen

Das Pflichtteilsrecht – übrigens eine Besonderheit des deutschen Erbrechts – gewährleistet dem Ehegatten des Erblassers und seinen Abkömmlingen die Hälfte des gesetzlichen Erbes und verhindert mithin die sprichwörtliche völlige Enterbung.

Der Kampf um den Pflichtteil ist seit jeher ein klassischer Zankapfel. Darin spiegelt sich das Spannungsverhältnis zwischen der in der Regel durch menschliche Enttäuschung begründeten Zielsetzung des Erblassers, einen nahen Angehörigen so weit wie möglich vom Erbe auszuschließen einerseits und das dem widerstreitende Interesse des Pflichtteilsberechtigten an der Maximierung des ihm verbleibenden Anteils am Nachlass.

Diese Rollenverteilung gibt das an den Anwalt gerichtete Anforderungsprofil vor.

Geht es Ihnen um die Minimierung oder Ausschließung der Teilhabe eines „missratenen Sohnes“ am Nachlass, so werde ich mit Ihnen nach Wegen suchen. In Betracht kommt die Pflichtteilsentziehung aufgrund grober Verfehlungen. Im Übrigen ist der Vermögensinhaber in seiner Verfügungsbefugnis lebzeitig grundsätzlich unbeschränkt, so dass durch lebzeitige Vermögenstransfers eine Schmälerung des Nachlasses bewirkt werden kann, auf den der Pflichtteil bezogen ist. Dies zieht notwendig eine Reduzierung des Pflichtteils nach sich.

Da das Gesetz dem Pflichtteilsberechtigten wiederum durch die Schaffung von Kompensationsansprüchen – so genannte Pflichtteilsergänzungsansprüche – gegen eine Austrocknung seines Pflichtteils schützt, ist hier ein besonders durchdachtes Vorgehen am Platz. Gern entwickle ich mich Ihnen ein der individuellen Situation optimal angepasstes Lösungskonzept.

Bei der Wahrnehmung der Interessen des Pflichtteilsberechtigten ist beherztes und ausdauerndes aktives Handeln gefragt. Wer hier nicht entschlossen nachsetzt, der läuft Gefahr, große Teile seines Pflichtteils zu verschenken. So lehrt die Erfahrung, dass der Nachlass von der Erbenseite in dem Bestreben um die Abwehr der Pflichtteilsansprüche regelmäßig wenigstens teilweise verschleiert oder gezielt klein gerechnet wird.

Ich unterstütze Sie daher zunächst bei der Ermittlung sämtlicher Nachlassbestandteile. Im nächsten Schritt geht es sodann um die Rekonstruktion zu Lasten des Pflichtteilsberechtigten lebzeitig vorgenommener Vermögensverschiebungen. Auch hier sind aktive Recherchemaßnahmen geboten.

Auseinandersetzung von Erbengemeinschaften

Selbst wenn der Erblasser im besten Sinne an alle Abkömmlinge gedacht und diese zu gleichen Teilen zu Erben eingesetzt hat, bleibt häufig ungeklärt, wie mit dem Nachlass zu verfahren ist. Oft brechen in dieser Situation unter den Miterben alte Geschwisterkonflikte wieder auf, die ein konsensuales Vorgehen erschweren.

Während Geldvermögen schlicht quotal aufgeteilt werden kann, ergeben sich bei nicht real aufteilbaren Vermögenspositionen wie Hausgrundstücken unter den Miterben oft Folgeprobleme, die sich dauerhaft  einer Lösung entziehen .

Gelingt eine einvernehmliche Verständigung über das weitere Verfahren nicht – meistens stehen sich die Optionen Veräußerung oder Erhaltung und Vermietung gegenüber – so bleibt dem einzelnen Miterben oft nur der Weg der Teilungsversteigerung, die jeder Miteigentümer ohne Angabe von Gründen jederzeit hinsichtlich der gesamten Nachlassimmobilie betreiben kann. Dem liegt ein sehr kompliziertes gesetzliches Procedere zugrunde. Die Teilungsversteigerung sollte dennoch nicht als düsteres Schrecknis, sondern als Chance begriffen werden, die Dinge in die Hand zu nehmen und den wirtschaftlichen Wert des eigenen Erbteils auch gegen den Willen der Miterben zu realisieren. Im Versteigerungsverfahren heißt es dann, die Nerven zu bewahren und den Erlös zu optimieren.

Gerne stehe ich Ihnen insoweit mit meiner langjährigen Erfahrung und Professionalität zur Verfügung.

FAQ rund um das Erbrecht

Existiert kein Testament und es stellt sich die Frage nach der Erbfolge, dann kommen die gesetzlichen Bestimmungen des Erbrechts zum Tragen. Die gesetzliche Erbfolge richtet sich in erster Linie nach der Verwandtschaft und dem überlebenden Ehegatten bzw. Lebenspartner. Die Erbfolge orientiert sich an dem Verwandtschaftsgrad, wobei nach § 1924 BGB zuerst die Verwandten erster Ordnung erben. Sollten Abkömmlinge des Erblassers zum Zeitpunkt des Erbfalls bereits verstorben sein, gilt die Erbfolge nach Stämmen. Verwandte einer höheren Ordnung schließen dabei die Verwandten der niedrigeren Ordnung aus. Eine sogenannte Fiskalerbschaft nach § 1936, also das gesetzliche Erbrecht des Staates, ist ebenso möglich. Hinterlässt der Erblasser keine Erben, erbt der Bund.

Wenn kein Testament existiert, orientiert sich das Erbe laut Erbrecht automatisch an dem gesetzlichen Güterstand der Ehe. Haben die Eheleute keinen Ehevertrag geschlossen, dann lebt sie in einer Zugewinngemeinschaft. Stirbt einer der beiden, erben der überlebende Ehepartner und die Kinder gleichermaßen. Existieren keine Kinder, erbt der Ehegatte ebenfalls die Hälfte und der andere Teil geht an Erben zweiter Ordnung, wie beispielsweise Eltern und Geschwister. Existiert ein Ehevertrag mit Gütertrennung, so wird der Ehegatte zum Erben erster Ordnung und erbt gleichberechtigt neben den anderen Erben erster Ordnung. Gibt es keine anderen Verwandten erster oder zweiter Ordnung bzw. Großeltern, so erbt der verbliebene Ehepartner nach § 1931 Absatz 2 BGB allein.

Im deutschen Erbrecht wird die nichteheliche Lebensgemeinschaft nicht als Form des Zusammenlebens im Sinne einer Ehe angesehen, sodass der überlebende Partner nicht die gleichen Rechte wie ein Ehepartner oder die gemeinsamen Kinder hat. Er hat keinen Pflichtteilsanspruch auf das Vermögen des Verstorbenen. Daher sollte mit der Hilfe eines Rechtsanwaltes ein Erbvertrag oder Testament aufgesetzt werden, damit der Partner einen Erbanspruch hat. Gibt es kein Testament oder Erbvertrag, geht das Vermögen des Verstorbenen an die Verwandten erster, zweiter oder dritter Ordnung. Gibt es keine Verwandten, geht das Erbe nach § 1936 BGB ohne entsprechende Regelung an den Staat, selbst wenn diese Partnerschaft jahrelang bestand.

Ein Testament ist einseitig und wird vom Erblasser aufgesetzt. Mit diesem Schriftstück hält der Erblasser seinen letzten Willen fest. Es gibt dabei grundsätzlich zwei Arten des Testaments: das handschriftliche Testament und ein öffentliches Testament, das notariell beurkundet wird. Ein Erbvertrag ist im Gegensatz dazu nicht einseitig. Es handelt sich hierbei um einen Vertrag, der zwischen mindestens zwei Beteiligten geschlossen wird. Alle Parteien müssen diesem Vertrag zustimmen – dieser muss notariell beurkundet werden. Als erfahrener Anwalt kann ich Sie in Bonn beraten und Ihnen helfen, einen Erbvertrag oder ein Testament aufzusetzen.

Ein Testament kann grundsätzlich auch ohne einen Notar oder Anwalt verfasst werden. Eigenhändig sowie handschriftlich verfasste Testamente sind weit verbreitet und rechtlich bindend. Die Alternative ist ein öffentliches Testament. Dieses Testament wird von einem Notar beurkundet. Wird das Testament eigenhändig verfasst, fehlt in der Regel die Unterstützung durch einen erfahrenen Rechtsanwalt. Dies kann zu Schwierigkeiten führen, wenn das Testament in der Folge nicht eindeutig formuliert wird. Wichtig ist, § 2247 BGB beim Verfassen des Testaments im Blick zu behalten oder die Unterstützung eines geschulten Anwaltes in Bonn zu suchen. Durch meine langjährige Erfahrung auf diesem Gebiet stehe ich Ihnen jederzeit fachkundig zur Seite.

Die eingetragene Lebenspartnerschaft ist seit dem 01.01.2010 der Ehepartnerschaft im Erbrecht gleichgestellt. Tritt nun der Erbfall ein, beträgt der Freibetrag im Hinblick auf die Erbschaftssteuer 500.000 Euro. Bis zu diesem Betrag muss der Erbe keine Erbschaftsteuer zahlen. Gibt es keine eingetragene Lebenspartnerschaft, beträgt der Freibetrag nur 20.000 Euro, sofern der Lebenspartner im Testament erwähnt wird. Außerdem erhält der Ehepartner einen Versorgungsfreibetrag in Höhe von 256.000 Euro, sofern er keine Hinterbliebenenrente erhält. Erhält der Lebenspartner eine entsprechende Rente, wird der Freibetrag von dem Kapitalwert der Ehe abgezogen. Außerdem ergeben sich weitere Vorteile: etwa im Hinblick auf selbstgenutztes Wohneigentum und bezüglich des Hausrats sowie des Schmucks. Diese Gründe sprechen für das Eintragen der Lebenspartnerschaft oder der Ehe mit Blick auf das Erbe.

Pflichtteilsansprüche sind nur ausgeschlossen, wenn die Person, die einen Pflichtteil geltend machen möchte, dem Verstorbenen nach dem Leben trachtete und erbunwürdig geworden ist. Die Gründe sind in den § 2333-2335 BGB aufgeführt. Die Ansprüche können gemindert werden. Wenn der Person mit dem Pflichtteilsanspruch eine Schenkung zuteilwurde, kann diese den Erbanspruch melden. Dafür darf die Schenkung aber maximal 10 Jahre vor dem Erbfall vorgenommen werden, in diesem Fall kann der Pflichtteil um das Erbe gemildert werden. Natürlich kann das Erbe auch von dem Erbenden ausgeschlossen werden. Bei Problemen mit der Erbengemeinschaft stehe ich Ihnen als kompetenter Anwalt in Bonn zur Seite.

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