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Kündigungsschutz – Unterstützung bei Kündigungen im Arbeitsverhältnis

Porträt von Anwalt Andreas Raulf

Ihr Ansprechpartner für Kündigungsschutz in Bonn / Alfter

Rechtsanwalt Andreas Raulf

Rechtsanwalt für Arbeitsrecht
Erfahrener Rechtsanwalt mit rund 20 Jahren Erfahrung

Telefon: 0228 - 974 595 545

Wann ist gemäß Arbeitsrecht eine Kündigung rechtswirksam?

In erster Linie gilt: Nach § 626 Abs. 2 BGB muss eine Kündigung innerhalb von zwei Wochen nach der Erteilung einer Abmahnung erfolgen. Die Kündigung ist schriftlich zu übergeben und muss für ihre Wirksamkeit gewisse formale Bedingungen erfüllen. Als Anwalt für Arbeitsrecht in Bonn/ Alfter kann ich das Kündigungsschreiben hinsichtlich eines Formverstoßes untersuchen und dessen Rechtswirksamkeit bestimmen. Die Kündigung des Arbeitsvertrags ist nach dem Kündigungsschutzgesetz wirkungslos, wenn unter anderem folgende Formfehler nachweisbar sind:

  • Unter der Kündigung fehlt die Unterschrift
  • Die Kündigungsfrist wurde nicht eingehalten
  • Die Kündigung wurde nicht schriftlich ausgestellt
  • Der Kündigungsschutz wurde missachtet

Hält die Kündigung einer arbeitsgerichtlichen Prüfung stand?

Entscheidend ist zunächst, ob es sich um eine ordentliche, fristgerecht erklärte Kündigung oder um eine außerordentliche fristlose Kündigung handelt.

Unabhängig davon hat die Kündigung schriftlich zu erfolgen und muss dem Kündigungsadressaten zugehen. Hieraus folgt: mündliche Aussagen des Arbeitgebers sind grundsätzlich gegenstandslos. Und: versendet der Arbeitgeber eine Kündigung per Rückschein-Einschreiben und holt der Arbeitnehmer dieses bei der Post nicht ab, scheitert die Wirksamkeit der Kündigung bereits am fehlenden Zugang.

Wichtig bei fristlosen Kündigungen:

  • Abmahnung heißt zugleich Kündigungsverzicht: hat der Arbeitgeber den Mitarbeiter bereits abgemahnt, dann kann derselbe Sachverhalt nicht zugleich zum Gegenstand einer Kündigung gemacht werden – der Kündigungsgrund ist dann „verbraucht“.
  • Begrenzte Reaktionszeit des Arbeitgebers :  nach § 626 II BGB muss die Kündigung innerhalb von zwei Wochen nach Kenntniserlangung vom Kündigungsgrund erfolgen. Auch schwerste Verstöße können nach Ablauf dieser Frist nicht mehr mit einer fristlosen Kündigung sanktioniert werden.

Wann greift der so genannte Kündigungsschutz?

Damit die Kündigung rechtswirksam ist, benötigt der Arbeitgeber einen Anlass im Sinne des Kündigungsschutzgesetzes. Stellt der Rechtsanwalt einen Verstoß gegen solches fest, kann der Beschäftigte im Rahmen des Kündigungsschutzes die Aufhebung seines Arbeitsvertrags vor Gericht anfechten.

Auch innerhalb der gesetzlichen Kündigungsfristen sind dem Arbeitgeber durch das Kündigungsschutzgesetz Beschränkungen auferlegt, die insbesondere die Kündigung bereits längere Zeit beschäftigter Mitarbeiter nur unter engen Voraussetzungen zulassen. Dies gilt jedoch nicht in Kleinbetrieben, die dauerhaft weniger als zehn Mitarbeiter beschäftigen. Zusätzlich muss der Arbeitnehmer mindestens sechs Monate in dem Betrieb beschäftigt sein.

Kommt das Kündigungsschutzgesetz zur Anwendung, muss der Arbeitgeber die soziale Rechtfertigung der Kündigung darlegen und beweisen – ein mühseliges Unterfangen, an dem ein sehr hoher Prozentsatz der ordentlichen Kündigungen scheitert.

Daher gilt: Machen Sie – innerhalb der nicht verlängerbaren Dreiwochenfrist – in jedem Fall von der Möglichkeit der Anfechtung der Kündigung im Wege der Kündigungsschutzklage Gebrauch!

Selbst bei unterdurchschnittlichen Erfolgsaussichten, gelingt es in der Regel, zumindest eine Abfindung auszuhandeln, die den Abgang erträglicher erscheinen lässt. Oder im Idealfalle der sofortigen Begründung eines Anschlussarbeitsverhältnisses ein willkommenes steuerbegünstigtes Zubrot einbringt.

Als Anwalt für Arbeitsrecht vertrete ich Ihre Interessen vor dem Arbeitgeber und berate Sie hinsichtlich Ihrer Aussichten auf eine Weiterbeschäftigung oder einer angemessenen Abfindung.

Kontaktieren Sie mich für ein erstes Beratungsgespräch.

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Schriftliche Unterlagen des Arbeitsrechts

Auch im Kleinbetrieb stehen Sie einer Kündigung nicht schutzlos gegenüber

Dass der Arbeitgeber in Kleinbetrieben nach Belieben schalten und walten kann, ist ein verbreiteter Irrglaube. Natürlich ist der Kündigungsschutz nicht so ausgeprägt wie in größeren Betrieben.

Bei näherem Zusehen entpuppen sich Kündigungen jedoch oft als willkürliche,  sogenannte „Revancheakte“. Im Anwendungsbereich des Maßregelverbots und des Schikaneverbots (§§ 612 a, 227 BGB) erweist sich eine Kündigung oft unabhängig von der Anzahl der Mitarbeiter als unwirksam. Auch hier gilt: Lassen Sie die Kündigung arbeitsgerichtlich überprüfen und lassen Sie sich die Chance auf die Erzielung einer angemessene Abfindung nicht entgehen!

 

Abfindung nach einer Kündigung 

Für mich als engagierter Arbeitsrechtler bildet die Aushandlung von Abfindungen beziehungsweise deren Optimierung eine besondere Passion.

Die gängige Formel halbes bis volles Bruttomonatsgehalt pro Jahr Betriebszugehörigkeit – so genannte Regelabfindung – ist nur eine vage Orientierungshilfe. Je nach Ausgangssituation gelingt es, diesen Faktor um ein Vielfaches zu überschreiten.

Niemand kann Sie zwingen, sich mit der Regelabfindung zu begnügen. Gerne unterstütze ich Sie dabei, Ihre Verhandlungsposition auszureizen!

Gleiches gilt für das weithin in Vergessenheit geratene Instrument der Zwangsabfindung für den Fall arbeitgeberischen Fehlverhaltens.

Nach wie vor wird hier meistens ein aufwändiger Schadensersatzprozess wegen „Mobbings“ oder „Bossings“ empfohlen, dem der Arbeitgeber aufgrund der hohen Hürden, die die Arbeitsgerichte aufgebaut haben, gelassen entgegen sieht.

Gehen Sie unter professioneller Anleitung stattdessen den Weg über das Institut arbeitgeberseitigen Auflösungsverschuldens nach § 628 II BGB. Diese Vorgehensweise verspricht bei deutlich leichterer prozessualer Ausgangssituation weit höhere Beträge.

 

Lassen Sie sich kompetent beraten:

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