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Kompetente Beratung zum Thema Arbeitszeugnisse in Bonn und Alfter

Porträt von Anwalt Andreas Raulf

Ihr Ansprechpartner für Arbeitszeugnisse in Bonn / Alfter

Rechtsanwalt Andreas Raulf

Rechtsanwalt für Arbeitsrecht
Erfahrener Rechtsanwalt mit rund 20 Jahren Erfahrung

Telefon: 0228 - 974 595 545

Kommt es zur Beendigung eines Arbeitsverhältnisses, ist es häufig schwierig, sofort einen neuen Arbeitgeber zu finden. Ein gutes Arbeitszeugnis kann eine Bewerbung aufwerten, doch es kann auch passieren, dass die Ausstellung eines solchen nicht in gewünschter Weise oder überhaupt nicht stattfindet. Bei solchen Problemen kann Ihnen die Rechtsanwaltskanzlei Raulf in Bonn und Alfter weiterhelfen. Ich stehe Ihnen gerne für die Beratung bezüglich Ihres Zeugnisses zur Verfügung.

Was ist ein Arbeitszeugnis?

Es handelt sich dabei um eine vom Arbeitgeber ausgestellte Bewertung über das Arbeitsverhältnis mit Ihnen als Arbeitnehmer, welche in der Regel bei der Beendigung des Arbeitsverhältnisses erstellt werden kann. Dabei wird zwischen der einfachen und der qualifizierten Bewertung unterschieden. Erstere enthält nur Informationen über die Art und Dauer des jeweiligen Arbeitsverhältnisses. In einer qualifizierten Beurteilung hingegen werden außerdem Anmerkungen zur Leistung sowie zum Verhalten des Arbeitnehmers vermerkt.  Vom Arbeitszeugnis abzugrenzen ist das Zwischenzeugnis, welches Ihre Leistung innerhalb eines Arbeitsverhältnisses bestätigen und bewerten kann.

Wie sehen die rechtlichen Grundlagen aus?

Gesetzlich geregelt ist die Erstellung des Arbeitszeugnisses im §630 BGB, darüber hinaus gibt es zahlreiche Gerichtsurteile dazu. So muss die Arbeitsbeurteilung maschinenschriftlich und in deutscher Sprache vom Arbeitgeber verfasst werden, die Ausstellung durch eine beauftragte Person ist also unzulässig. Inhaltlich sollten in einem qualifizierten Zeugnis folgende Aspekte enthalten sein:

  • Name des Arbeitnehmers
  • Beschreibung der verrichteten Tätigkeiten des Angestellten
  • Dauer des Arbeitsverhältnisses
  • Teilnahme an Weiterbildungsmaßnahmen
  • Beurteilung der Führung des Beschäftigten
  • Bewertung der Leistung des Beschäftigten

 

Grundsätzlich muss die Bewertung Ihrer Arbeit nicht nur wahrheitsgetreu, sondern auch detailliert in ihrer Formulierung sein. Allerdings darf der Arbeitgeber keine Angaben über parteipolitische Tätigkeiten, Gewerkschaftszugehörigkeit oder rechtliche Vergehen des Angestellten machen. Finden Sie fragwürdige Angaben in Ihrem Zeugnis, stehe ich Ihnen gerne beratend zur Seite.

Wann habe ich Anspruch auf ein Arbeitszeugnis?

Benötigt ein Beschäftigter die Bewertung seiner Arbeit für seine Bewerbungen, kann er stets die Erstellung einer solchen fordern. Dieses Recht haben auch Praktikanten, Teilzeitbeschäftigte und geringfügig Beschäftigte, die diese ebenso für ihre Bewerbungen verwenden können. Sie alle müssen die Ausstellung durch den Chef ausdrücklich verlangen, dieser ist jedoch nur im Falle der Beendigung des Arbeitsverhältnisses gesetzlich zur Ausstellung verpflichtet.

Entsprechen gewisse Formulierungen nicht der Zufriedenheit des Beschäftigten, so kann dieser einen Anspruch auf Berichtigung der Arbeitsbeurteilung erheben, allerdings nur dann, wenn die Beurteilung formale oder inhaltliche Mängel aufweist. Dabei muss bei der Beanstandung inhaltlicher Mängel die Richtigkeit der Aussagen vom Arbeitgeber bewiesen werden. Kann er dies nicht tun, so muss er Ihr Zeugnis korrigieren.

Ferner kann ein Angestellter in bestimmten Fällen Schadensersatz vom Ausstellenden verlangen, beispielsweise wenn dieser eine Ausstellung verweigert und der Angestellte hierdurch einen Schaden erleidet. In solchen und anderen Fällen bemühe ich mich mit Rat und Tat um Ihre rechtliche Vertretung.

Kontaktieren Sie mich für ein erstes Beratungsgespräch.

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